Schrittweise Migration der USV-Infrastruktur auf Socomec
Um die Betriebssicherheit in unserem Rechenzentrum weiter zu verbessern, migrieren wir unsere bestehende USV-Infrastruktur schrittweise auf Systeme von Socomec. In Zusammenarbeit mit der Thiele KG als zentralem Lieferanten für unsere USV-Infrastruktur erfolgt die Umsetzung schrittweise und im laufenden Rechenzentrumsbetrieb.
Ausgangslage: Wenn die Absicherung selbst zum Risiko wird
In der Vergangenheit setzten wir in unserem Rechenzentrum auf USV-Anlagen eines anderen Herstellers. Über die Zeit zeigte sich jedoch ein zunehmendes Problem: Stromausfälle, die eigentlich durch die USV abgefangen werden sollten, ließen sich immer wieder auf genau diese Anlagen zurückführen.
Für einen Rechenzentrums-Betrieb ist das eine besonders unangenehme Situation. Die Systeme, die Stabilität schaffen sollen, wurden selbst zum Unsicherheitsfaktor. Der damit verbundene operative Aufwand, die wiederkehrenden Störungen und der steigende Abstimmungsbedarf machten deutlich, dass wir unsere USV-Strategie grundsätzlich überdenken mussten.
Entscheidung für einen Wechsel
Der Impuls für einen neuen Ansatz kam über eine Empfehlung aus unserem Partnerumfeld. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Socomec waren dabei weniger einzelne technische Kennzahlen als vielmehr der Gesamteindruck:
- eine schnelle, persönliche und verbindliche Kommunikation
- ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- ein hochwertiger, moderner Eindruck der Anlagen
- Fertigung in Europa (Made in Europe) als klares Qualitäts- und Vertrauenssignal
Gerade im kritischen Infrastruktur-Bereich spielen Herkunft, Verlässlichkeit und langfristige Verfügbarkeit eine zentrale Rolle.
Zusammenarbeit mit Thiele KG als zentralem Ansprechpartner
Socomec vertreibt seine USV-Systeme ausschließlich über qualifizierte Fachhändler. Für uns ist die Thiele KG dabei der alleinige Lieferant und zentrale Ansprechpartner. Sämtliche Abstimmungen – von der Planung über die Lieferung bis hin zur laufenden Begleitung – erfolgen gebündelt über Thiele.
Diese klare Rollenverteilung vereinfacht Prozesse erheblich: Statt mehrerer Schnittstellen gibt es einen festen Kontakt, der sowohl die Hersteller- als auch die Betriebsperspektive versteht und zusammenführt.
Umsetzung im laufenden Rechenzentrums-Betrieb
Die Migration der USV-Infrastruktur erfolgt bewusst schrittweise und risikominimierend. Die erste Anlage wurde vor rund einem halben Jahr erfolgreich migriert und vollständig in Betrieb genommen. Der Wechsel fand dabei innerhalb unseres laufenden Rechenzentrums-Betriebs statt, ohne unnötige Eingriffe oder Experimente.
Weitere Anlagen folgen nach und nach – immer mit dem Ziel, Stabilität und Betriebssicherheit zu gewährleisten, ohne neue Risiken einzuführen.
Erste Erfahrungen: Ruhe im Betrieb
Nach rund sechs Monaten Betrieb mit der neuen Socomec-USV lässt sich ein klares Fazit ziehen: Die Anlage läuft unauffällig, stabil und stressfrei.
Genau das ist im Rechenzentrums-Alltag der entscheidende Punkt. Eine USV ist dann gut, wenn sie zuverlässig funktioniert – und man sich im Idealfall kaum mit ihr beschäftigen muss. Diese "Ruhe im Betrieb" ist für uns ein zentrales Qualitätsmerkmal und bestätigt den eingeschlagenen Weg.
„Im Idealfall merkt man von einer USV nichts. Seit der Umstellung läuft die Anlage einfach stabil – genau so, wie es im Rechenzentrums-Betrieb sein sollte.“
Gründer und CTO, manitu
Fazit und Ausblick
Die Migration unserer USV-Infrastruktur ist ein bewusst langfristig angelegter Prozess. Die bisherigen Erfahrungen mit Socomec-Systemen und der Zusammenarbeit mit der Thiele KG zeigen, dass sich der eingeschlagene Ansatz bewährt.
Mit jeder weiteren umgestellten Anlage stärken wir die Stabilität unseres Rechenzentrums – mit dem Ziel, kritische Infrastruktur möglichst unsichtbar, aber jederzeit verlässlich im Hintergrund arbeiten zu lassen.